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Auswirkungen
Die häufigste Folge eines Venenverschlusses ist, dass ein Teil des Blutpfropfes aus einer Beinvene mit dem Blutstrom mitgerissen wird. Dabei gelangt er zunächst in immer größere Gefäße (Beckenvene und untere Hohlvene) und erreicht schließlich das Herz. Dort wird er mit dem vom Herz ausgepumpten Blut in die Lungenschlagader befördert. Weil sich vom Herzen weg die Schlagadern immer weiter verengen, bleibt der Blutpfropfen irgendwo in einer kleinen Arterie stecken und verstopft es. Das davon versorgte Lungengewebe ist plötzlich von der Blutzufuhr abgeschnitten. So ist eine Lungenembolie entstanden. Dabei handelt es sich um eine lebensgefährliche Erkrankung, bei der die rechtzeitige Erkennung und Behandlung eine große Bedeutung besitzt.
Langfristige Auswirkungen bestehen in der vermehrten Entwicklung von Krampfadern (Varizen), einer erhöhten Verletzlichkeit der Haut sowie einer vermehrten Pigmentierung (Einlagerung eines die Hautfärbung bestimmenden Farbstoffs )eines ehemals betroffenen Beines. Man spricht dann von einem postthrombotischen Syndrom, welches in der Regel nach ca. 10-15 Jahren bei der Hälfte der Patienten auftreten kann.
Somit entstehen aus dem Gefäßverschluss andere behandlungsbedürftige Erkrankungen. Weiterhin erhöht sich bei Thrombose-Patienten das Risiko für einen weiteren Gefäßverschluss. |
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