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"Blutgerinnsel aus den Beinvenen sind häufiger als bisher angenommen verantwortlich für Lungenfunktionsstörungen", Dr. Barbara Alving, Leiterin der hämatologischen Abteilung des Nationalen Instituts für Herz, Lungen und Bluterkrankungen:
Die Lungenembolie als gefürchtete Folgeerkrankung einer tiefen Beinvenenthrombose ist wohl bisher eher unterschätzt worden. Die Ergebnisse einer Studie aus Frankreich zeigen, dass bei 82% von 213 Patienten mit einer Lungenembolie gleichzeitig eine Venenthrombose festgestellt werden konnte. Von diesen beklagten allerdings weniger als die Hälfte, nur 42%, die typischen Symptome wie Schwellung des Beines und Schmerzen. In einer anderen Studie wurde das Verhältnis von Alter und Lungenembolie untersucht. Dabei zeigte sich, dass mehr als die Hälfte der Patienten mit Lungenembolie zwischen 65 und 85 Jahren alt waren. Gleichzeitig ergab sich ein höherer Anteil für Frauen bei den Patienten über 50. Dr. Alving forderte daher eine konsequentere Vorgehensweise um das Auftreten von tiefen Beinvenenthrombosen noch weiter zu verringern.

Quelle: Chest 1999;116:903-908, 909-913.

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