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Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind außerordentlich vielfältig, da es sich bei Schwindel um eine Begleiterscheinung vieler unterschiedlicher Erkrankungen handeln kann. In vielen Fällen lässt sich keine Ursache ausmachen.
Nach dem Ursprungsort der Störung wird zwischen peripherem Schwindel und zentralem Schwindel unterschieden. Der periphere Schwindel wird auch Ohrschwindel, Vestibularisschwindel oder Labyrinthschwindel genannt. Es liegt eine Störung des Innenohrs vor, meist aufgrund einer Minderdurchblutung. Ursache können allgemeine Durchblutungsstörungen sein, doch auch Schädigungen durch Medikamente wie zum Beispiel durch das Antibiotikum Streptomycin und Acetylsalizylsäure oder eine Infektion mit Viren oder Bakterien. Dabei kann z. B. der Vestibularisapparat (Gleichgewichtsorgan im Innenohr) wie bei der Menière -Krankheit vorübergehend gestört sein, evtl. sogar ausfallen. Die Ursache des peripheren Schwindels kann aber genauso im Hirnstamm, an einem Hirnnerv oder im Kleinhirn lokalisiert sein. Sehr häufig ist der sogenannte gutartige Lagerungsschwindel . Er tritt anfallsartig bei beistimmten Kopf- oder Körperhaltungen auf und äußert sich als Drehschwindel , der etwa eine Minute andauert. |
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