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Erkennung/Untersuchungen

Die Diagnostik zielt immer darauf ab, die Grunderkrankung aufzuklären. Wichtig ist daher, dass Sie Ihrem Arzt die Symptome so genau wie möglich beschreiben. Dadurch liefern Sie ihm in der Mehrzahl der Fälle den entscheidenden Hinweis, wo die Ursache liegen könnte (z. B.: Zu welcher Tageszeit treten die Schwindelanfälle auf? Bei welchen Tätigkeiten treten sie auf? Wie äußern sie sich? Wie lange dauert ein Schwindelanfall? Von welchen Beschwerden ist der Schwindel begleitet? Wie häufig treten Schwindelattacken auf? Tritt der Schwindel bei immer bei bestimmten Bewegungen auf?). Eine Blutdruckmessung und ein EKG geben Aufschluß über eine Durchblutungsstörung oder Herz-Kreislauf-Erkrankung als Ursache.
Um den zentralen und peripheren Schwindel voneinander zu unterscheiden, gibt es einen einfachen Test: Den Tretversuch nach Unterberger-Fukuda. Dieser  läuft folgendermaßen ab: Der Patient schließt die Augen und streckt die Arme nach vorne aus. Dann marschiert er eine Minute auf der Stelle. Liegt eine Störung im Innenohr vor, dreht er sich dabei um die eigene Achse. Eine Drehung von mehr als 45° gilt als krankhaft. Bleibt man eine Minute lang nach dem Treten stehen und vergrößert sich dabei die Körperschwankung, weist dies auf einen zentralen Schwindel hin.
Zur weiterführenden Diagnostik dient die Elektronystagmographie. Dies ist eine Methode zur elektronischen Aufzeichnung von spontanem und experimentell ausgelösten Augenbewegungen (Nystagmus Info). Die Aufzeichnungen der Augenbewegungen liefern typische Muster, anhand derer sich viele Störungen zuordnen lassen.

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