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Eine Mittelohrentzündung kann bei unkompliziertem Krankheitsverlauf zu einer vorübergehenden  Schwerhörigkeit führen. Bei rechtzeitiger und sachgemäßer Behandlung kann ein bleibender Hörverlust nur als Folge von Komplikationen oder beim Übergang in eine chronische Entzündung entstehen, der dann in der Regel  einen chirurgischen Eingriff  erforderlich macht..
Ein Ohrenschmalzpfropf führt zu einer  Schwerhörigkeit begleitet von Druckgefühl im Ohr, Ohrenschmerz und Ohrensausen. Dieser Hörschaden kann durch ärztliche Behandlung behoben werden.
Otosklerose ist eine sog. "Verkalkung im Ohr", d. h. der Krankheitsprozess besteht in einem knöchernen Umbauvorgang am Steigbügel bei seinem Übergang  zum Innenohr mit dem Ergebnis einer langsam fortschreitenden ein- oder beidseitigen Schwerhörigkeit. Sie kann mit Ohrensausen verbunden sein. Behandlung ist nur durch Operation möglich.
Bei der Menière - Krankheit (Labyrinthschwindel) setzen die Krankheitszeichen plötzlich in Form von Dreh- oder Schwankschwindel mit Übelkeit und Erbrechen, verbunden mit Ohrensausen und einseitiger Schwerhörigkeit. Es droht eine dauernde Schwerhörigkeit.

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