Schwerhörigkeit ist eine Minderung des Hörvermögens unterschiedlichen Grades, die ein- oder beidseitig bestehen kann. Sie ist angeboren oder sie wurde im Laufe des Lebens erworben. Eine Schwerhörigkeit kann je nach ihrer Art und Ursache vorübergehend, zunehmend oder andauernd sein. Man unterscheidet zwischen dem Leiserhören ("Hörschwäche"), dem Andershören ("Fehlhörigkeit") und der Kombination von beidem.
Schwerhörigkeit kann man nach dem Krankheitsverlauf einteilen:
Mittelfristig auftretende Schwerhörigkeit (z.B. ausgelöst durch Infekte, wie Erkältung oder Mittelohrentzündung, oder toxische Schäden - auf einer Vergiftung beruhend)
Sich langsam entwickelnde Schwerhörigkeit (z.B. Altersschwerhörigkeit, chronische Lärmtraumen, Tumore, degenerative Veränderungen des ZNS oder chronische Vergiftungen)
Vererbte oder frühkindlich erworbene Schwerhörigkeit.