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Auswirkungen
Bei der Schalleitungsschwerhörigkeit hängt der Hörverlust vom Ausmaß der gestörten Schallzuleitung ab (kann max. 60dB betragen u. betrifft meist alle Frequenzen gleich stark). Kennzeichnend ist, dass die Schallübertragung nur über die Luftleitung gestört ist; die Knochenleitung umgeht das Hindernis und ist unbeeinträchtigt. Von der Auswirkung dieser Hörstörung kann man sich leicht selbst überzeugen, indem man den Gehörgang fest abschließt: es wird alles leiser u. man hört wie von fern. Die Schalleitungsschwerhörigkeit geht mit einem Lautheitsverlust einher, jedoch treten keine Qualitätsveränderungen auf. Wichtig ist, dass die Kontrolle der eigenen Sprache über die Knochenleitung stets gewährleistet ist. Bei der Schallempfindungsschwerhörigkeit können über die Luft- oder Knochenleitung angebotenen Schallreize nicht oder nur ungenügend aufgenommen, verarbeitet u. weitergeleitet werden. Je nach Ausmaß der Schädigung ist der Hörverlust unterschiedlich groß und kann bis zur Taubheit reichen. |
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