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Schuppen - Seborrhoisches Ekzem

Kopfschuppen gelten als das am weitesten verbreitete Haarproblem. Etwa 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden darunter, klagen über Juckreiz und die kosmetische Beeinträchtigung. Schuppen, auch Squamae genannt,  sind kleie- oder plättchenförmige Hornzellen, die sich leicht lösen lassen. In den meisten Fällen sind sie lediglich ein Schönheitsproblem. Es können sich jedoch auch andere Störungen dahinter verbergen, die möglicherweise ärztlich behandelt werden müssen (z. B. Schuppenflechte).

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei "herkömmlichen" Schuppen um eine besonders milde Form eines seborrhoischen Ekzems handelt. Bei der Seborrhoe (sebum, lat. für Talg, rhoe griech. für fließen), also Talgfluss oder auch Schmerfluss,  handelt es sich um  eine Störung der Talgdrüsenfunktion. Daher begegnet man dieser an sich harmlosen Erkrankungen an Hautstellen mit besonders viel Talgdrüsen wie z. B. dem Gesicht oder dem behaarten Kopf. Mehr als 10 %  aller Männer und Frauen leiden an dieser meist anlagebedingten gesteigerten Absonderung der Talgdrüsen.

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