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Auswirkungen

Neben den unmittelbaren Auswirkungen auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit ist der Patient mit Schlafapnoe-Syndrom besonders im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems gefährdet. Häufig werden nächtliche Herzrhythmusstörungen (Bradykardie, ventrikuläre Extrasystolen) beobachtet. Durch den Atemstillstand sinkt jeweils die Sauerstoffkonzentration im Blut und als Reflex darauf (Ausschüttung von Stresshormonen) erhöht sich der Blutdruck. Diese Reaktion kann sich bei unbehandeltem Schlafapnoe-Syndrom einschleifen, so dass die Blutdrucksteigerung später auch am Tage erhalten bleibt und zur regelrechten Hochdruckerkrankung (Hypertonie) führt.
Gerade in Verbindung mit dem oft anzutreffenden Übergewicht besteht bei Schlafapnoe-Syndrom ein deutlich erhöhtes Risiko, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben. Bei Patienten mit Verengung der Herzkranzgefäße (Koronare Herzerkrankung = KHK) kann es zu nächtlichen Anfällen von Brustenge (
Angina pectoris) und zum plötzlichen Herztod kommen.
Das Spektrum der Folgesymptome reicht von
Impotenz über Persönlichkeitsveränderungen bis hin zu psychischen Störungen wie Depressionen. Eine besondere Gefahr für den Patienten und andere besteht durch regelrechte Schlafanfälle (Sekundenschlaf), z.B. beim Autofahren. Tatsächlich sind Menschen mit Schlafapnoe-Syndrom häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt als gesunde Personen. Die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr kann durch die Erkrankung eingeschränkt sein. 
Patienten mit Schlafapnoe-Syndrom und ausgeprägten Tagessymptomen sind im Berufsleben durch Dauermüdigkeit und Leistungsabfall oft mit erheblichen Problemen konfrontiert.

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