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Erkennung/Untersuchungen

Bei der Diagnose Schizophrenie ist Vorsicht geboten. Aufgrund der unterschiedlichen Symptom- und Verlaufsmöglichkeiten kann eine Fehldiagnose schnell getroffen werden. Eine Diagnose darf nur gestellt werden, wenn eine Trübung des Bewusstseins, eine erkennbare Hirnerkrankung, eine nachweisbare Einwirkung psychedelischer Substanzen (z.B. LSD, Haschisch) oder andere psychische Störungen (z.B. Depression) ausgeschlossen werden können. Als erste Anzeichen breiten sich über einen längeren Zeitraum eine Vernachlässigung der Arbeit und der sozialen Kontakte, Unselbstständigkeit und Interessenverlust aus. Treten zusätzlich die schizophrenietypischen Symptome auf und können diese auf Dauer (meist ab 6 Monaten) beobachtet werden, kann von einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis ausgegangen werden. 
Wichtig ist es die Symptome über einen langen Zeitraum im Gesamtzusammenhang zu betrachten, um eine frühzeitige Fehldiagnose ausschließen zu können. Die Grenzen der Schizophrenie sind nicht eindeutig und werden auch in verschiedenen Ländern unterschiedlich abgesteckt. Nur wenn die  Symptomatik und das Krankheitsbild eindeutig ist, kann die Diagnose Schizophrenie gestellt werden.

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