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Ursachen/Risikofaktoren

Bereits ein Neugeborenes kann an einer Schilddrüsenunterfunktion leiden.  Man spricht dann von einer sog. Neugeborenen-Hypo
thyreose. Hierfür kann eine angeborene Fehlbildung oder Unterent-
wicklung der Schilddrüse verantwortlich sein. Zudem sind genetisch bedingte Störungen der Jodverwertung mögliche Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. Beide Störungen verhindern die Bildung der erforderlichen Menge an Schilddrüsenhormonen. Neben den angeborenen Formen der Schilddrüsenunterfunktion kann diese auch während der Schwangerschaft entstehen, meist durch einen Jod-
mangel der werdenden Mutter. Aber auch die übermäßige Einnahme von Medikamenten gegen eine Überfunktion der Schilddrüse in der Schwangerschaft birgt die Gefahr einer Unterfunktion beim Kind.
Tritt eine Schilddrüsenunterfunktion erst im Laufe des Lebens auf, ist meist eine Zerstörung des Schilddrüsengewebes dafür verantwortlich. Häufigste Ursache ist eine chronische Schilddrüsenentzündung (
Immunthyreoiditis Hashimoto). Hierbei handelt es sich um eine sog. Autoimmunerkrankung. Der Organismus bildet  Antikörper gegen das körpereigene Gewebe. In diesem Fall richten sich  die Antikörper gegen Bestandteile der Schilddrüse , wodurch diese zerstört werden. Die Schilddrüse kann nicht mehr ausreichend Hormone bilden, was zum Krankheitsbild der Schilddrüsenunterfunktion führt. Häufig spüren die Patienten nichts von der vorangegangenen Entzündung. Zudem kann eine Schilddrüsenunterfunktion die Folge einer Schild-
drüsenoperation wegen eines Tumors oder einer Radio-Jod-Behand-
lung Info sein. Auch eine Überdosierung von Medikamenten zur Behandlung einer
Schilddrüsenüberfunktion kann in das Gegenteil umschlagen und eine Unterfunktion verursachen.
In seltenen Fällen können Erkrankungen der Hirnanhangdrüse ebenfalls eine Schilddrüsenunterfunktion auslösen. Da die Hormonproduktion der Schilddrüse durch die Hirnanhangdrüse geregelt wird, können sich Störungen auch auf die Schilddrüse auswirken.

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