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Die Freisetzung der Schilddrüsenhormone wird durch das Gehirn gesteuert. Sinkt die Konzentration der Schilddrüsenhormone im Blut, wird über das Gehirn die Freisetzung neuer Schilddrüsenhormone eingeleitet. Kälte, psychische und körperliche Belastung führen wegen des erhöhten Energiebedarfs des Körpers zu einer höheren Konzentration an Schilddrüsenhormonen, Wärme und Ruhe senken die Konzentration an Schilddrüsenhormonen im Blut. Von einer Schilddrüsenunterfunktion spricht man, wenn die Schilddrüse weniger Schilddrüsenhormone produziert als der Körper benötigt. Die Folge ist eine Unterversorgung des Organismus mit Schilddrüsenhormonen. Dieser Mangel wirkt sich auf all die Organe des Körpers aus, die von den Schilddrüsenhormonen beeinflusst werden, so z. B. auf Herz, Kreislauf, Nervensystem, Muskulatur und den Stoffwechsel. Im Vordergrund stehen daher nicht Beschwerden, die durch die Schilddrüse selbst am Hals verursacht werden, sondern Beschwerden, die durch die mangelnde Funktion der betroffenen Organe ausgelöst werden. Besonders tragisch sind die Folgen einer Schilddrüsenunterfunktion für junge Kinder, weil dadurch ihre körperliche und geistige Entwicklung unwiderruflich beeinträchtigt wird. |
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