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Therapie

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Je nach Alter der Patienten und der Ursache der Schilddrüsen-
überfunktion stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Unabhängig davon, welche krankhafte Veränderung die Schilddrüsenüberfunktion

ausgelöst hat, muss zunächst versucht werden, die Überproduktion an Schilddrüsenhormonen einzuschränken.Zum Einsatz kommen Medikamente, die die Bildung der Schilddrüsenhormone hemmen. Das geschieht z. B. durch die Wirkstoffe Thiamazol und Carbimazol. Sie verhindern den Einbau von Jod in die Schilddrüsenhormone. Dadurch sinkt die verfügbare Menge an Schilddrüsenhormonen im Körper nach ca. 2 Wochen. Das Gehirn versucht jedoch die Herstellung der Schilddrüsenhormone anzuregen, was zu einer stärkeren Durchblutung der Schilddrüse und dann zu einem Wachstum der Schilddrüse führt. Um dies zu vermeiden werden bei der Behandlung zusätzlich Schilddrüsenhormone in geringer Dosis zusätzlich  verabreicht. Die Behandlung ist rein symptomatisch und behebt nicht die ursprüngliche Fehlfunktion der Schilddrüse. Doch mit ihrer Hilfe wird die Hormonmenge auf ein normales Maß reduziert. Die Behandlung wird meist 1-2 Jahre fortgeführt, wobei am Anfang mit einer hohen Dosis  begonnen wird, die dann je nach Verbesserung des Gesamtbefindens und der Blutwerte des Patienten  schrittweise gesenkt wird. Danach wird entschieden, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.
Bei großen Schilddrüsen, die eventuell sogar Atem- oder Schluckbeschwerden verursachen, oder bei Schilddrüsen mit nur einem Autonomiebezirk werden nach Erreichen normaler Schilddrüsenhormonwerte häufig Teile der vergrößerten Schilddrüse operativ entfernt. Nach der Operation kann es in manchen Fällen dadurch zu einer Minderversorgung mit Hormonen kommen, so dass eventuell eine Schilddrüsenhormongabe in Tablettenform nötig wird.
Alternativ zur Operation wird z. B. bei einer Schilddrüsenüberfunktion wegen zahlreicher autonomer Gebiete meist eine Radio-Jod-
Therapie Info angewandt. Radiojod reichert sich vor allem in den Gebieten an, die vermehrt Hormone produzieren und zerstrahlt fast ausschließlich diese Bezirke. Man kann auch hierdurch einen guten und bleibenden Therapieerfolg erzielen.

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