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Vorsorge

Vorkehrungen zur Entstehung dieser Tumoren kann man nicht treffen. Wurde jedoch ein Schilddrüsenkarzinom diagnostiziert, ist nach der anfänglichen Therapie eine Verlaufskontrolle in regelmäßigen Abständen erforderlich. Bei differenzierten Tumoren ist die Bestimmung eines Blutwertes, des Thyreoglobulins, ganz wichtig. Thyreoglobulin wird von diesen Tumorzellen gebildet. Nach der Operation sinkt der Wert normalerweise fast auf Null ab. Einer erneuter Anstieg weist auf ein Tumorrezidiv oder Metastasen hin. Diese können dann wiederum mit den oben genannten Verfahren behandelt werden.
Das medulläre Schilddrüsenkarzinom kann vereinzelt oder familiär gehäuft auftreten. Zur Verlaufskontrolle dient ein von den C-Zellen der Schilddrüse gebildetes Hormon, das Calcitonin. Calcitonin dient bei der familiär gehäuften Form auch als Screening-Untersuchung, um eventuell betroffene Familienmitglieder zu identifizieren und eine frühe Therapie zu ermöglichen. Die familiäre Form ist nicht selten mit anderen Erkrankungen kombiniert, wie dem Phäochromozytom, einem vom Nebennierenmark ausgehenden Tumor, und dem primären Hyperparathyreoidismus, einer durch einen Tumor verursachten Überfunktion der Nebenschilddrüse. Daher muß man bei diesen Patienten auch nach Anzeichen für diese Krankheiten Ausschau halten. Das gemeinsame Auftreten dieser drei Erkrankungen fasst man unter dem Begriff Multiple Endokrine Neoplasie (MEN) TypII zusammen.

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