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Therapie

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Bei der akuten Schilddrüsenentzündung wird die ursächliche bakterielle Infektion mit Antibiotika behandelt. Sollte es zu einem Abszess gekommen sein, d.h. zu einer bakteriell bedingten, abge-
kapselten Eiteransammlung
muss dieser zur besseren Heilung punktiert oder sogar chirurgisch versorgt werden.
Die subakute Schilddrüsenentzündung heilt in über 

30% von selbst aus und bedarf keiner weiteren Therapie. Sollten die Beschwerden durch die lokale Entzündung jedoch zu stark sein, kann man sie mit entzündungshemmenden Medikamenten günstig beeinflussen .
Bei der chronischen Verlaufsform entsteht durch die Zerstörung des Schilddrüsengewebes früher oder später eine Unterversorgung des Körpers mit Schilddrüsenhormonen, so dass die Zufuhr von Schilddrüsenhormonen notwendig wird. Am weitesten verbreitet ist die Gabe von L-Thyroxin, das dem körpereigenen Hormon Thyroxin entspricht. Aber auch L-Trijodthyronin, das im Organismus aus Thyroxin gebildet wird, kann eingesetzt werden. Vorsicht ist jedoch bei der Dosierung geboten. Je ausgeprägter eine
Schilddrüsenunterfunktion ist, um so vorsichtiger muss man mit der Gabe von Schilddrüsenhormonen beginnen. Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen können ansonsten die Folge sein.

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