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Vorsorge

Eine  Impfung gegen Scharlach ist nicht möglich. Auch nach einer überstandenen Infektion kann man sich wiederholt anstecken, auch  als Erwachsener.
Scharlachkranke Kinder sollten von anderen ferngehalten werden. Noch gesunde Geschwister von scharlachkranken Kindern sollten erst wieder Schule oder Kindergarten besuchen, wenn es der Arzt erlaubt. Durch einen Abstrich aus dem Rachen kann eine bereits erfolgte Ansteckung bei noch gesunden Familienmitgliedern festgestellt werden. Diese können im Falle einer Ansteckung bereits vor Ausbruch der Krankheit mit einem Antibiotikum behandelt werden, wodurch die weitere Verbreitung der Krankheit unterbunden wird. Ansteckungsgefahr besteht bis zu 24 Stunden nach Beginn einer erfolgreichen Antibiotikabehandlung. Wird auf eine Behandlung mit Antibiotika verzichtet, so verlängert sich die Ansteckungsgefahr bis zum Abklingen der Symptome nach ca. 3 Wochen.
Bei einem Ausbruch in einem Kinderheim o. ä. besteht die Möglichkeit, den noch gesunden Kindern bereits vorbeugend Antibiotika zu verabreichen. Mann nennt diese Maßnahme Chemoprophylaxe.

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