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Krankheitsbild
Die ersten Kranheitszeichen treten 2 bis 7 Tage nach der Ansteckung auf. Eine Scharlacherkrankung beginnt plötzlich mit Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, geröteten Wangen, Schüttelfrost, Erbrechen, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und oft hohem Fieber. Erst etwas später treten die typischen Haut- und Schleimhaut- veränderungen auf: Der Rachen färbt sich feuerrot, Mundschleimhaut und Mandeln sind fleckig gefärbt. Die Zunge hat einen weißen Belag, der nach 3 bis 4 Tagen abgestoßen wird. Wegen der entzündeten und angeschwollenen Geschmackspapillen sieht die Zunge dann himbeerartig aus ("Himbeerzunge"). Zwischen dem 2. und 4. Tag erscheint auch der feinfleckige, samtartige Scharlach-Ausschlag (Exanthem). Die hirsekorn- bis stecknadelkopfgroßen roten Flecken beginnen meist in der Leistengegend und an den Innenseiten der Oberschenkel und breiten sich dann über den gesamten Körper aus, nur das Mund-Kinn- Dreieck bleibt ausgespart. Der leicht erhabene, samtartig aussehende Ausschlag juckt nicht. Er unterscheidet sich in der Regel deutlich von den Ausschlägen bei Masern oder Röteln. Er verblasst unter dem Druck eines Holzspatels vorübergehend. Bei wiederholter Ansteckung kann der Ausschlag auch fehlen! Nach ein bis drei Wochen verblasst der Ausschlag endgültig und die Haut schält sich. Besonders deutlich sind die Hautschuppen an den Handinnenflächen und den Fußsohlen. |
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