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Auswirkungen
Im allgemeinen verläuft die Erkrankung bei entsprechender Behandlung ohne Komplikationen. Sie kann jedoch von eitriger Mandel- und Mittelohrentzündung begleitet sein. Manchmal (häufiger nach einer Antibiotikabehandlung) kommt es drei bis vier Wochen nachdem die Symptome abgeklungen sind zu einer Zweit-Erkrankung mit Fieber, angeschwollenen Halslymphknoten und möglicherweise auch Entzündung der Nasennebenhöhlen. Mögliche Spätkomplikation sind das rheumatische Fieber mit Herzmuskelentzündung und Nierenbeteiligung. Deshalb wird der Arzt 4 bis 6 Wochen nach dem Abklingen der Erkrankung die Nieren- und Herzfunktion untersuchen. Durch eine Untersuchung des Urins kann eine Nierenkörperchenentzündung (Glomerulonephritis) festgestellt werden. Selten, aber gefährlich ist der septische Verlauf des Scharlachs, eine bösartige, eventuell sogar tödliche Verlaufsform mit plötzlich hohem Fieber, Erbrechen, Durchfall, Haut-Schleimhaut-Blutungen, Bewusstseinstrübung, schwerer Herzschädigung und Schock. |
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