In Einzelfällen kommt es bei Erwachsenen, insbesondere bei Frauen, zu Schmerzen in Finger-, Hand- und Kniegelenken. Noch seltener sind Gehirnentzündungen, die lebensbedrohlich verlaufen können. Die am meisten gefürchtete Folge einer
Röteln-Infektion – die sogenannte Rötelnembryopathie - ergibt sich wenn Schwangere in den ersten 12 Schwangerschaftswochen an Röteln erkranken. Hierbei gelangen Röteln-Viren von der infizierten Mutter auf das ungeborene Kind. Über 60 % der Kinder kommen dann mit Augenschäden, Taubheit, Herzfehlern und Hirnschädigungen zur Welt.