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Die
Diagnose Rheuma (rheumatoide Arthritis) wird anhand der Krankengeschichte,
Röntgenaufnahmen von Händen und Füßen sowie
Blutuntersuchungen gestellt. Um Folgeschäden zu verhindern
bzw. zu verzögern, ist der frühzeitige Beginn einer adäquaten
Therapie entscheidend. Diese besteht aus den sog. Basismedikamenten,
evtl. in Kombination mit anderen entzündungshemmenden Medikamenten.
Ergänzend helfen physikalische Therapie, Ergotherapie, Krankengymnastik
und chirurgische Therapie.
Die Rheuma-Diagnose stützt sich dabei auf folgende typische
Veränderungen der Blutwerte:
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Anstieg der Entzündungswerte, wie Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG)
und C-Reaktives-Protein (CRP)
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Entzündungsbedingte Blutarmut (Anämie) mit Abfall des Hämoglobinwerts
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Nachweis des sog. Rheumafaktors (verschiedene Autoantikörper): Er
ist allerdings nur bei ca. 80% der Patienten mit rheumatoider Arthritis
nachweisbar, und kann auch bei einigen anderen Krankheiten und sogar bei
Gesunden vorliegen. Er ist daher nicht allzu spezifisch.
Entsprechend
dem Gelenk-zerstörenden Verlauf der rheumatoiden Arthritis
finden sich meist nach einigen Jahren typische Veränderungen
im Röntgenbild der Gelenke. Eine Rheuma-Diagnose kann sich
daher auf folgende Veränderungen stützen:
- gelenknahe
Osteoporose = gelenknaher Kalksalzmangel im Knochen (Frühzeichen)
- Erosionen
= mäusebissartige Knochendefekte am äußeren Rand
der Gelenkfläche
- eine Verschiebung
der Wirbelkörper der Halswirbelsäule bei Mitbefall des
Kopf-Halsgelenks
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