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Ursachen/Risikofaktoren

Die Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) ist erblich bedingt. Etwa eine Millionen Menschen tragen allein in Deutschland ein Gen – einen speziellen Abschnitt auf einem Chromosom – in sich, das in der Lage ist, in der Folgegeneration RP auszulösen. Mehr als die Hälfte aller RP-Patienten sind an der rezessiven Form erkrankt, etwa jeder vierte an der dominanten und etwa jeder zehnte an der geschlechtsgebundenen X-chromosomalen rezessiven Form.
Sind sowohl Vater als auch Mutter sogenannte „Genträger" für RP, leiden aber selbst nicht an der Krankheit, vererben sie RP rezessiv. Da jedes Gen im Menschen doppelt angelegt ist und sich das dominante gegenüber dem rezessiven durchsetzt, liegt hier rein statistisch die Wahrscheinlichkeit bei eins zu vier, ein Kind mit RP zu bekommen. Das Manko: Die meisten Eltern wissen nicht, dass sie rezessive Gene für RP in sich tragen. Auch per Gentest ist es nicht möglich, Träger eines rezessiven Gens zu finden.

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