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Therapie

Behandlungsansätze fehlen bislang. Das liegt zum einen daran, dass die Wirkung von Medikamenten aufgrund des langsamen und schubweisen Verlaufs der Erkrankungen kaum zu messen ist. Zum anderen sind die Ursachen sehr unterschiedlich: Über 30 verschiedene Gene sind inzwischen gefunden worden, die für den Ausbruch der Erkrankungen mitverantwortlich sind. Bei jedem einzelnen Erkrankungstyp (wie beispielsweise dem Usher-Syndrom oder der Atrophia gryata chor(i)oideae et retinae) sind andere Gene betroffen, was eine Standardbehandlung nahezu unmöglich macht.
Eine Empfehlung an RP-Patienten gibt es allerdings doch: reichlich Vitamin A zu sich nehmen. Doch ist unklar, inwieweit ein Fortschreiten der Erkrankung damit verlangsamt werden kann. Zu individuell sind die Ursachen, zu schwierig ist die Wirkung zu messen. Eine großangelegte Doppelblind-Studie allerdings bewies  eine gewisse  Wirksamkeit.
Sind die Fotorezeptoren auf der Netzhaut noch nicht beschädigt, ist eine erhaltende Therapie erstrebenswert. Dieses Ziel kann theoretisch mit dem Einsatz von speziellen Wachstumsfaktoren (neurotrophen Faktoren) erreicht werden. Im Tierversuch werden die entsprechenden Wirkstoffe per Spritze an den Wirkort gebracht. Für den Menschen muss ein anderer sanfterer Weg der Arzneimittelverabreichung gefunden werden. Der ist allerdings noch nicht in Sicht.

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