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Therapie
Gute Heilungschancen bestehen, wenn die Krebsgeschwulst, der Tumor, noch klein ist und die Prostatakapsel noch nicht gesprengt hat. Die gesamte Prostata, und mit ihr der Tumor, können dann durch einen chirurgischen Eingriff entfernt werden (Prostatektomie). Ist die Krebsgeschwulst groß und hat die Grenzen der Prostata bereits überschritten, wird sich der behandelnde Arzt meistens für eine Strahlentherapie entscheiden. Ist die Krebserkrankung schon metastasiert, d. h. haben sich z. B. in den Knochen bereits Tochtergeschwulste (sogenannte Metastasen) gebildet, wird eine Hormonbehandlung angewendet, die im Körper die Wirkung der männlichen Hormone (Testosteron) unterdrückt. Damit kann das Weiterwachsen der Krebsgeschwulst oft für viele Jahre verhindert werden. Diese Therapie kommt einer chemischen Kastration gleich und kann heute in den meisten Fällen die chirurgische Kastration durch Entfernung der Hoden ersetzen. Als Nebenwirkung geht das sexuelle Verlangen zurück und es können in den ersten Monaten der Therapie – ähnlich wie bei der Hormonumstellung der Frau in den Wechseljahren – Hitzewallungen auftreten. Reagiert der Tumor nicht ausreichend auf die Hormontherapie, kann eine Chemotherapie angewendet werden. Die oft starken Schmerzen bei Knochenmetastasen können entweder durch eine Bestrahlung oder durch Schmerzmittel bekämpft werden. |
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