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Therapie
Beobachtetes Abwarten Die Beschwerden der BPH treten oft wellenförmig auf. Sind die Symptome nicht sehr stark ausgeprägt und fühlen Sie sich in Ihrer Lebensqualität nicht besonders eingeschränkt, können Sie abwarten, ob es auch ohne Behandlung zu einer Besserung kommt – allerdings unter ärztlicher Beobachtung. Vorher muss selbstverständlich ein Prostatakrebs durch entsprechende Untersuchungen ausgeschlossen worden sein.
Pflanzenextrakte Bei leichteren Beschwerden eignen sich Pflanzenextrakte (Phytopharmaka) (apothekenpflichtig), die sogenannte Phytostereole wie z.B. Beta-Sitosterol enthalten. Sie können die Beschwerden der Prostatavergrößerung lindern und haben kaum Nebenwirkungen. Häufig eingesetzt werden Extrakte aus Brennesselwurzel, Sägepalmenfrucht, Kürbissamen, Roggenpollen oder Hypoxis rooperi-Knollen.
Weitere Medikamente Alpha-1-Rezeptorantagonisten bzw. Alpha-Blocker (verschreibungspflichtig) wie Alfuzosin, Doxazosin, Tamsulosin und Terazosin entspannen die glatten Muskelzellen in der Prostata, am Blasenhals und in der Harnröhre. Sie nehmen damit den Druck von der Harnröhre und erleichtern das Wasserlassen. Sie eignen sich besonders für Patienten, deren Beschwerden durch hohe Muskelspannungen in der Vorsteherdrüse verursacht sind. Die Wirkung der Alpha-Blocker setzt schon nach kurzer Zeit ein. |
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