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Therapiemöglichkeiten

Erektionsstörungen können auf vielfältige Weise behandelt werden. Häufig wird dabei außer acht gelassen, dass die Fähigkeit zu Lust und Erotik nicht ausschließlich an organische Voraussetzungen geknüpft ist. Auch psychische Faktoren sind von Bedeutung: Partnerschaftsprobleme, Stress oder Minderwertigkeitsgefühle. Sexualwissenschaftler schätzen, dass 30 % aller Potenzstörungen auch eine seelische Ursache haben. In diesen Fällen ist eine Sexualberatung angebracht, auch wenn diese Möglichkeit von den meisten Frauen und Männern wegen der großen Intimität nicht genutzt wird. Die Erfolgschancen einer Beratung – z. B. bei Pro Familia – sind jedoch sinnvoll. In Einzel- oder Partnergesprächen mit einem Psychologen werden die möglichen Ursachen der Potenzprobleme aufgeklärt: ein erster Schritt zur nachfolgenden, allmählichen Lösung psychischer Blockierungen und zur Beseitigung von Partnerschaftskonflikten. Weniger geeignet sind Wochenend-Kurse, um Lust und Liebe kennen zu lernen.

Potenzstörungen können natürlich auch medikamentös behandelt werden. Ist der zu niedrige Testosteronspiegel die Ursache, helfen wöchentliche Spritzen bzw. ein auf die Haut geklebtes Pflaster.
Das neueste und wirkungsvollste Medikament (Tabletten) enthält den Wirkstoff Sildenafil. Er sorgt dafür, dass das in den Penis hineingeflossene Blut nicht so schnell wieder abfließen kann. Sildenafil wird etwa eine Stunde vor dem Verkehr eingenommen. Absolut verboten ist die Einnahme des Wirkstoffs in Kombination mit Nitraten, wie sie z. B. in Medikamenten gegen
Angina pectoris enthalten sind.

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