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Erkennung/Untersuchungen
Der Arzt fragt den Patienten ausführlich nach seinen Symptomen, um andere Störungen der Sexualfunktion auszuschließen. Die Antworten auf die Fragen, ob sexuelles Verlangen normalerweise von einer ausreichenden Erektion begleitet wird oder ob es im Schlaf bzw. beim morgendlichen Erwachen zu einer Erektion kommt, geben Aufschluss darüber, ob die Gründe für die Impotenz eher im psychischen oder im körperlichen Bereich zu suchen sind. Weiterhin wird nach früheren Gefäß-, Becken-, Mastdarm- oder Prostataoperationen gefragt. Veränderungen der männlichen Geschlechtsmerkmale – wie der Brust-, Hoden- oder Penisgröße – sowie Veränderungen von Behaarung, Stimme oder Haut werden ebenfalls berücksichtigt. Auch die Möglichkeit etwaiger psychischer Störungen wie Depression und Angst sollte untersucht werden. Ebenso spielen Medikamente, Alkohol - oder Drogenkonsum eine Rolle. Mit Hilfe von Blutproben wird die Konzentration des Sexualhormons Testosteron gemessen. Ein Mangel an diesem Hormon kann zu Impotenz führen. Durch Messung des Blutdrucks in den Beinen lässt sich feststellen, ob die vom Becken und von der Leiste ausgehende arterielle Blutversorgung des Penis gestört ist. Im Rahmen eines Test kann ein arterienerweiterndes Mittel in den Penis injiziert werden. Verursacht dies keine Erektion bzw. kann die Erektion nicht aufrecht erhalten werden, deutet dies darauf hin, dass die Penisvenen durchlässig und damit nicht in der Lage sind, das Blut im Penis zu halten. |
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