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Um eine Erektion zu bekommen und aufrecht zu erhalten gibt es zudem Vakuum-Vorrichtungen. Sie bestehen aus einer Hohlkammer und einer Spritze, einer Pumpe oder einem Rohrstück, die über den schlaffen Penis passen. Mit Hilfe der Spritze oder Pumpe oder durch Ansaugen am Rohr wird ein leichtes Vakuum geschaffen. Durch das Vakuum wird Blut in die Penisarterien gezogen. Nach erfolgter Erektion verhindert eine Bindevorrichtung, dass das Blut wieder abfließt. Nach 30 Minuten muss sie wieder gelöst werden, um Schäden durch einen Blutstau zu vermeiden.
Bewährt haben sich inzwischen auch Mittel, die man sich selbst in den Schwellkörper injiziert – die Erektion hält etwa 60 Minuten an. Ein neues Verfahren, die sogenannte transurethrale Therapie, bringt mit einem biegsamen Röhrchen bestimmte Wirkstoffe in die Harnröhre – von dort aus entfaltet es seine erektionsfördernde Wirkung.
Je nach der Ursache der Erektionsstörung kann einigen Patienten eine Operation nützen – z. B. bei einem Gefäßverschluss durch Verletzung einer für den Penis wichtigen Arterie. In diesem Fall wird die Stelle des verschlossenen Gefäßes mit einem Bypass umgangen. |
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