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Parkinson-Krankheit

Parkinson-Krankheit

Der vielleicht bekannteste Parkinson-Patient der Welt ist der ehemalige schwarze Boxweltmeister Muhammad Ali (Cassius Clay). Als er 1996 das Olympiafeuer in Atlanta mit zitternder Hand entzündet, ist die ganze Welt gleichzeitig Zeuge eines zeremoniösen Auftaktes zu den olympischen Festspielen 

und den Auswirkungen der parkinsonschen Erkrankung.
Die typische Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson) ist eine degenerative Erkrankung einer kleinen Region im Mittelhirn. Die Nervenzellen in diesem Gebiet bilden den wichtigen Botenstoff Dopamin.
Ihr Absterben führt zu einem Dopaminmangel, der Behinderungen der Bewegungsfähigkeit und andere neurologische Störungen auslöst. Die Ausübung sämtlicher Verrichtungen wird durch Bewegungsverlangsamung, Zittern, Haltungs- und Gehstörungen stark beeinträchtigt. Der Krankheitsprozess schreitet stetig fort.
Die Parkinson-Krankheit beginnt vorwiegend im mittleren bis späten Erwachsenenalter (40-60 Jahre). In Deutschland sind derzeit etwa 250.000 bis 300.000 Einwohner betroffen. Aber auch immer mehr jüngere Menschen erkranken an Parkinson. Unter den 20.000 bis 30.000 Neuerkrankungen im Jahr steigt der Anteil der unter 40-jährigen. Dabei haben die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht.

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