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Ursachen/Risikofaktoren
Die Parkinson-Krankheit ist nicht ansteckend. Ausgelöst wird sie durch den Untergang von Nervenzellen in der „schwarzen Substanz" (Substantia nigra), einer Region im Mittelhirn. Diese Nervenzellen produzieren den Botenstoff (Neurotransmitter) Dopamin, welcher der Informationsübermittlung zwischen den Zellen dient. Sind im Laufe eines mehrjährigen, unbemerkt verlaufenden Krankheitsgeschehens mehr als 60-70% der Dopamin-produzierenden Nervenzellen zugrunde gegangen, macht sich die Erkrankung bemerkbar. Der Dopaminmangel stört die Funktion im angrenzenden „Streifenkörper" (Corpus pallidum), der für die Koordination der Muskeln zuständig ist. Sämtliche Bewegungsabläufe einer Körperhälfte werden durch das Dopamin-Defizit gestört. Die Ursache des Zellsterbens ist noch unbekannt. Möglicherweise sind zellschädigende freie Radikale oder aber eine überschießende Aktivität des Neurotransmitters Glutamat beteiligt. Genetische Einflüsse spielen sicher eine Rolle, sind aber nicht ausschlaggebend. Schädigende Umwelteinflüsse werden in Fachkreisen diskutiert, sind bisher aber nicht nachgewiesen worden. |
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