|
Erkennung/Untersuchungen
Die ersten Anzeichen werden oft übersehen, oder falsch eingeschätzt. So werden die frühe Allgemeinsymptome der Parkinson-Krankheit wie Verlangsamung, Ungeschicklichkeit und Ermüdbarkeit oft dem normalen Alterungsprozess zugeschrieben. Die Patienten kommen in der Regel erst bei deutlichen körperlichen Krankheitszeichen zum Arzt. Erkannt wird die Parkinson-Krankheit meist anhand der wahrnehmbaren Krankheitszeichen. Das Elektroenzephalogramm (EEG) ist in der Regel unauffällig. Eine Verbesserung der Symptome auf die Gabe des Anti-Parkinson-Mittels Levodopa erhärtet den Verdacht auf die Parkinson-Krankheit. Lassen sich die neurologischen Störungen des Patienten nicht eindeutig der Parkinson-Krankheit zuordnen, muss abgeklärt werden, ob nicht andere neurologische und sonstige Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen vorliegen. Treten die Krankheitszeichen deutlich vor dem 50. Lebensjahr auf, sollte beispielsweise stets geprüft werden, ob nicht eine Störung des Kupferstoffwechsels (Morbus Wilson) vorliegt. |
|