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Vorsorge
Menschen, die aufgrund verschiedener Risikofaktoren Osteoporose-gefährdet sind bzw. deren Knochenmasse bereits deutlich erniedrigt ist, sollten rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen ergreifen, z.B. auf eine ausreichende Zufuhr von Calcium und Vitamin D achten, sich regelmäßig bewegen und evtl. in den Wechseljahren, die fehlenden weiblichen Geschlechtshormone medikamentös ersetzen.
Calcium
Calcium ist die Grundlage jeder Osteoporose-Behandlung. Reicht die über die Ernährung zugeführte Calciummenge nicht aus - was bei Vorliegen einer Osteoporose meist der Fall ist – muss Calcium als "Medikament" zugeführt werden. Empfohlen werden pro Tag 500 bis 1000 mg. Es stehen verschiedene Präparate (Schluck- und Kautabletten, Brausetabletten, Trinkampullen) zur Verfügung. Für die Dosierung ist der Milligrammgehalt an Calcium-Ionen (pop-up Elektrolyte) entscheidend. Manche Hersteller geben die Dosierung als Milligramm der enthaltenden Calciumsalze an. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten müssen beachtet werden, da die Calciumaufnahme durch manche Stoffe beeinflusst wird. Milchprodukte enthalten viel Calcium. Günstig sind auch grünes Gemüse (Fenchel, Grünkohl, Bohnen, Brokkoli), Obst (Brombeeren, Johannisbeeren, Himbeeren), Kräuter und Nüsse. Koffein, Alkohol, Coca-Cola und ein Zuviel an Eiweiß und Kochsalz stören dagegen die Calciumaufnahme. Weitere Informationen zu Calcium finden Sie unter dem Thema Mineralstoffmangel in der Rubrik Gesundheit von A – Z. |
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