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Therapie

Beim akuten Nierenversagen liegt das Ziel einer Behandlung darin, die Nieren in ihrer ursprünglichen Funktion zu unterstützen – die Kraft zur Selbstheilung zu aktivieren. Der Patient trinkt nur die Flüssigkeitsmenge, die der Körper verliert. Um den Eiweißspiegel aufrechtzuerhalten, bekommt der Patient den Zucker Glucose sowie konzentrierte Kohlenhydrate. Aminosäurelösungen werden in die Venen gespritzt: Denn Aminosäuren sind die Bausteine von Eiweißen. Sie dienen also als Aufbaupräparat. Medikamente sind in diesem Ausnahmezustand Gift für die Nieren. Nur aluminiumhaltige Säurepuffer, sogenannte Antacida, die im Darm Phospor bilden und damit dem Anstieg der Phosphorkonzentration im Blut entgegenwirken, sind sinnvoll. Allerdings greift diese Behandlung nur dann, wenn die Nieren noch nicht weitreichend geschädigt sind oder aber andere Organe  - wie das Herz oder die Leber - noch leistungsfähig sind. In diesem Fall ist die technische Unterstützung durch eine Dialyse die Behandlung der Wahl – eine künstliche Niere außerhalb des Körpers.
Das chronische Nierenversagen schreitet meist über Jahre fort. Zwar sollten Patienten darauf achten, ihre Nieren in der noch verbliebenen Funktionsfähigkeit weitgehend zu unterstützen – durch geeignete Ernährung, bilanzierte Flüssigkeit und Medikamente – doch endet die Krankheit meist mit einer Dialyse oder aber einer Nierentransplantation.

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