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Therapie
Die Behandlungsmethode unterscheidet sich nach der Ursache:
-bakteriell -immunologisch -medikamentös
1. Bakterien (wie Escherichia coli oder Streptokokken) Die Nierenbeckenentzündung lässt sich in der Regel mit Antibiotika wirkungsvoll behandeln. Schon zwei Wochen nach Beginn der Behandlung sind die Erreger in der Regel nicht mehr nachzuweisen. Die streptokokkenbedingte Nierenkörperchenentzündung hingegen lässt sich nur in Einzelfällen mit Antibiotika behandeln. Die Gabe von Kortison ist sogar kontraindiziert, d.h. Kortison kann die Erkrankung noch verschlimmern. Die Behandlung beschränkt sich daher auf einen Verhaltenskatalog: Eiweiß- und salzarm essen, Medikamente, die helfen, Wasser und Salz auszuscheiden (Diuretika), eventuell blutdrucksenkende Medikamente einnehmen. In den meisten Fällen erholen sich die Patienten vollständig von der Erkrankung.
2. Fehlregulation des Immunsystems Routinemäßig ist eine Biopsie der Niere nötig. Hieraus kann die Therapie des Patienten und seine Prognose abgeleitet werden. Ist die Erkrankung schon weit fortgeschritten, wird sofort mit einer medikamentösen Behandlung begonnen. |
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