In Deutschland leiden derzeit etwa vier Millionen Menschen unter einer Neurodermitis. Die Erkrankungsrate hat sich in den letzten zehn Jahren in den Industrieländern verdreifacht. Damit ist die Neurodermitis eine der häufigsten Hautkrankheiten. Andere Begriffe für Neurodermitis sind: Atopisches Ekzem, endogenes Ekzem oder atopische Dermatitis. Die Neurodermitis gehört wie Heuschnupfen und Asthma bronchiale zum Formenkreis der Atopie. Deshalb nennt der Mediziner den Neurodermitiker auch Atopiker. Die Veranlagung zur Neurodermitis wird vererbt. Es besteht eine enge Verbindung zwischen Hauterkrankung, Immunsystem und Psyche. Meist leiden Neurodermitiker gleichzeitig unter verschiedenen Allergien und Nahrungsmittelunvertäglichkeiten. Auch Asthma bronchiale kommt bei ihnen häufiger vor. Auf psychischen Stress reagieren viele Betroffenen verstärkt mit Hautsymptomen.