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Redaktion-Neurodermitis  
 
 

Die Haut -
das größte Wunderwerk des Körpers

Frau reinigt ihr GesichtDie menschliche Haut leistet täglich Erstaunliches: Sie bietet Schutz vor äußeren Einflüssen wie Kälte, Regen oder Prellungen, schützt uns vor dem Austrocknen und ist ein wichtiges Sinnesorgan, indem sie Berührungs- und Temperaturreize weitergibt. Gleichzeitig spiegelt die Haut unsere Emotionen wieder, z. B. errötet oder erblasst sie in unangenehmen Situationen. Dass sie der Spiegel der Seele ist, müssen gerade Menschen mit empfindlicher, trockener oder erkrankter Haut feststellen. Bei Stress, Kummer oder Sorgen verschlechtern sich häufig die Symptome. Zusätzlich zu den unangenehmen Symptomen fühlen sich die Betroffenen den prüfenden Blicken der Umgebung ausgesetzt. Denn gepflegte, glatte und gesunde Haut ist ein Symbol für Schönheit und Jugend.

Die Struktur der Haut ähnelt der einer Zwiebel. Sie besteht aus drei verschiedenen Schichten: der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Corium) und der Unterhaut (Subcutis). Jede dieser Schichten erfüllt eine wichtige Funktion: In der Oberhaut werden neue Hautzellen zur Regeneration der Haut gebildet. Die darunter liegende Schicht, die Lederhaut, setzt sich hauptsächlich aus Bindegewebe zusammen, welches für Stabilität und Spannkraft sorgt. Weiterhin versorgt sie die Oberhaut mit Nährstoffen und leitet Berührungs- und Temperaturreize weiter. Die Unterhaut bildet schließlich die unterste Schicht der Haut und enthält etwa zwei Drittel der gesamten Fettmenge des Organismus. Dieser hohe Fettanteil bildet ein wichtiges Polster, das z.B. Stöße und Prellungen abfängt.

Für eine gesunde Haut sind das Abwehren schädlicher Einflüsse von Außen und das Verdunsten der Hautfeuchtigkeit dank eines besonderen Hautschutzsystems kein Problem. Dieses Hautschutzsystem besteht aus der Haut-Lipid-Barriere und dem Säureschutzmantel. Die Haut-Lipid-Barriere verhindert bei gesunder Haut das Verdunsten des körpereigenen Wassers und beugt so einer Austrocknung vor. Körpereigene Substanzen, wie Schweiß und Talg, sorgen für einen ph-Wert von 5,5 auf der Haut, die dadurch in leicht saurem Milieu liegt. Durch diesen Säureschutzmantel ist die Haut im Normalfall in der Lage, Mikroorganismen, z.B. Bakterien, Viren und Pilze sowie negative Umwelteinflüsse abzuwehren. Problematisch wird es allerdings, wenn diese beiden Schutzdepots aufgebraucht sind. Dann kann es zu Hautirritationen, Reizungen, trockenen Stellen bis hin zu unangenehmem Juckreiz kommen. Besonders beansprucht wird die Haut durch falsche Pflege oder häufiges Sonnenbaden.

5 Millionen Deutsche leiden unter Neurodermitis oder Schuppenflechte

Zu den häufigsten Hautkrankheiten gehören Schuppenflechte und Neurodermitis. Von Neurodermitis sind über 3 Mio. der Deutschen betroffen. Meistens tritt sie bereits im Säuglingsalter auf. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die durch trockene Haut, Juckreiz und Ekzemneigung gekennzeichnet ist. Je nach Lebensalter unterscheidet sich die Lokalisation der Ekzeme. Die Ursache dieser Erkrankung ist noch weit gehend unbekannt.

Anscheinend spielen genetische Faktoren und zusätzliche Auslöser, wie Allergien, Stress oder trockene Luft eine Rolle. Wichtig sind die Vermeidung der individuellen Auslöser und konsequente Hautpflege, um die Austrocknung, den Juckreiz, Rötungen und die Krustenbildung zu verhindern.

Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine häufig auftretende Hauterkrankung, die Männer und Frauen zu gleichen Teilen befällt. Von den Deutschen sind mehr als 2 Mio. Menschen betroffen. Im Gegensatz zur Neurodermitis, deren Häufigkeit in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen hat, ist die Erkrankungshäufigkeit der Psoriasis annähernd konstant geblieben.

Typisch für das Krankheitsbild sind scharf begrenzte, rote, teils juckende, mit weißen Schuppen bedeckte Herde. Die Krankheit tritt an einzelnen Stellen an den Streckseiten der Gelenke auf, kann sich aber auch über die gesamte Haut erstrecken und ist generell großen, oft jahreszeitlich beeinflussten Veränderungen unterworfen. Außer der Haut können auch die Schleimhäute, die Gelenke und die Nägel erkranken.

Die Krankheitssymptomatik wird ausgelöst von einer Autoimmunreaktion gegen Zellen der Oberhaut, die mit einer extrem gesteigerten Teilungsaktivität reagieren. Die natürliche Erneuerung der Zellen, die normalerweise mehr als vier Wochen dauert, schrumpft auf weniger als fünf Tage. Es existiert zwar eine Vielzahl von Präparaten und physikalischen Therapieformen, die zu einer Linderung der Beschwerden und auch zu vorübergehender Beschwerdefreiheit führen können, eine Heilung ist jedoch derzeit nicht möglich.


Pflege unterstützt die Therapie

Bei Menschen, die unter Hautkrankheiten leiden, ist die richtige, Therapie unterstützende Pflege von entscheidender Bedeutung. Neue Cremes ohne Emulgatoren, wie PHYSIOGEL(r) A. I. Creme aus der Apotheke mit dem einzigartigen, patentierten ENA-Komplex, helfen dabei. ENA (essentielle N-Acylethanolamine) sind wichtige Bestandteile des hauteigenen Schutzsystems, und wirken gleich in mehrfacher Hinsicht: ENA wirken antioxidativ und fangen Freie Radikale ab. Außerdem wirken sie anti-entzündlich. In PHYSIOGEL(r) A. I. Creme sind ENA eingebettet in die innovative, hautähnliche Derma-Membran-Struktur (DMS(r)), die durch ein aufwändiges High-Tech-Verfahren hergestellt wird und völlig auf Emulgatoren verzichtet. Die Derma-Membran-Struktur ermöglicht den Transport von ENA zum Wirkort in tiefere Hautschichten und fördert durch die enthaltenen Lipide die Regeneration der Haut-Schutzbarriere. Irritationen werden bekämpft, Rötungen und Juckreiz gehen zurück. Die Symptome von Hautkrankheiten lassen deutlich nach. Der konsequente Verzicht auf Duftstoffe, Konservierungsmittel, Mineralöle, Farbstoffe, Silikon und Emulgatoren sorgt außerdem für eine gute Verträglichkeit.?

Quelle: Stiefel GmbH