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Therapie
Die Behandlung einer akuten Sinusitis hat den Abfluss des Sekrets und die Bekämpfung des Erregers zum Ziel. Dies wird mit abschwellenden Nasentropfen, Wärmeanwendung (Rotlicht), Schleimlösern und Dampfinhalation (Kamille , Salbei und Thymian ) versucht. Weiterhin muss geprüft werden, ob eine Antibiotika-Gabe notwendig ist, was vor allem bei schweren Verlaufsformen der akuten Sinusitis der Fall ist. Bei der Therapie der chronischen Sinusitis gilt es, die Ursache zu beseitigen. Grundsätzlich wird erst bei Versagen der konservativen (nicht-operativen) Therapie die Indikation zur Operation gestellt. Bei einer Operation der chronischen Sinusitis werden anatomische Engstellen (Erweiterung der Öffnungen der Nasennebenhöhle zur Nase) beseitigt und pathologisch veränderte Schleimhaut wird entfernt. Abgesehen von der akuten eitrigen Sinusitis, bei der meist eine Antibiotika-Behandlung und Kieferhöhlendrainage und -spülung zum Erfolg führen, klingen die klinischen einer nichteitrigen Sinusitis häufig innerhalb von 2 bis 3 Wochen spontan ab. |
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