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Ursachen/Risikofaktoren
Die Ansteckungsgefahr für Nagelpilz ist groß. Bereits kleine Verletzungen des Nagels oder des Nagelhäutchens reichen für eine Infektion aus. Die Auslöser in Form von pilzhaltigen Hautschuppen lauern fast überall – vor allem in feuchtwarmen Räumen wie Schwimmbädern, öffentlichen Duschen oder Saunen, im Garten oder auch in Tierfellen, aber auch in den eigenen vier Wänden. Oft geht dem Nagelpilz eine Fußpilzerkrankung voraus.
Begünstigt wird die Entwicklung eines Pilzes durch das Tragen von Gummihandschuhen oder von luftundurchlässigen Schuhen wie Gummi-, Skistiefeln oder Turnschuhen; denn die Pilzerreger (meist Dermatophyten oder Hefepilze) fühlen sich in einem feuchtwarmen Klima besonders wohl. Auch Nagelkauen und eine mangelhafte Nagelpflege sind häufige Ursachen.
Neben bestimmten Berufsgruppen wie Malern, Lackierern, Friseuren, die viel mit Lösungsmitteln oder anderen chemischen Stoffen arbeiten, gehören auch Diabetes-Patienten, Personen mit Hauterkrankungen oder Immunschwäche zur stark gefährdeten Risikogruppe. Zuckerkranke entwickeln z. B. oft ein Taubheitsgefühl in den Füßen. Es handelt sich hier um eine Nervenschädigung, man spricht im Fachjargon von einer Polyneuropathie . |
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