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Krankheitsbild

Duchenne-Dystrophie
Bis zum dritten Lebensjahr entwickelt sich das Kind in der Regel normal. Eventuell beginnt es später als andere mit dem Laufen. In der weiteren Entwicklung zeigt sich, dass sich betroffene Kinder ungeschickt und unbeholfen bewegen: Sie fallen oft hin, haben Schierigkeiten beim Aufstehen – „klettern am eigenen Körper hoch" - , gehen wackelig und kommen nur schwer Treppen hinauf.  Die Haltung ist auffällig: Der Bauch ist vorgewölbt, die Wirbelsäule ist nach vorne gebogen (Hyperlordose). Es bildet sich oft ein Plattfuß, der zusätzlich nach Innen einknickt. Die Knie knicken nach Innen ein, sie befinden sich in der sogenannten Valgusstellung. Muskeln wachsen, gewinnen aber nicht an Kraft. Diese sogenannten Pseudohypertrophien betreffen die Muskulatur in den Waden, am Gesäß und im Schultergürtel. Später ziehen sich einige Muskeln wie beispielsweise die Wadenmuskeln oder Hüft- und Ellenbogenbeuger zusammen. Sie verkürzen sich. Ärzte sprechen hier von Kontraktur. Zuletzt bildet sich aufgrund der geringen Kraft der Rückenmuskulatur eine Skoliose aus. Die Wirbelsäule verläuft von hinten betrachtet nicht – wie normal – gerade, sondern ist in einzelnen Abschnitten gebogen.

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