Betroffene scheiden Mumps-Viren bis zu 6 Tage vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen aus. Dadurch ist es fast unmöglich infektiöse Kinder rechtzeitig zu isolieren und so die Weiterverbreitung der Viren zu verhindern. Ein zuverlässiger Schutz kann daher nur durch die rechtzeitige Impfung mit einem Mumps-Lebendimpfstoffgewährleistet werden. Die erste Mumps-Impfung wird zwischen dem 12. und 15. Lebensmonat verabreicht. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt außerdem eine zweite Mumps-Impfung um sicher zu gehen, dass alle Personen zuverlässig geschützt sind. Die zweite Mumps-Impfung sollte vor Schuleintritt erfolgen; sie kann aber auch bereits vier Wochen nach der ersten Impfung durchgeführt werden. Meist wird gegen Mumps ein Kombinationsimpfstoff geimpft, der gleichzeitig auch vor Masern und Röteln schützt. Nicht immune Erwachsene mit erhöhtem Erkrankungsrisiko (z.B. Kinderbetreuer) sollten auf jeden Fall gegen Mumps geimpft sein.