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Therapie
Im allgemeinen gilt, dass sich die Einplanung von Ruhephasen und die Vermeidung von Stress und Überanstrengung auf den Krankheitsverlauf günstig auswirken. Nikotin, Alkohol und andere Rauschmittel sollten tunlichst vermieden werden. Krankengymnastische Übungen sind hilfreich. Für die körperliche Aktivität gilt: Erschöpfende Überanstrengungen sind zu vermeiden! Leichtere Schübe oder Symptome können sich auch ganz ohne Behandlung bessern. Die Standardtherapie des behandlungsbedürftigen Schubes einer MS ist die einige Tage währende hochdosierte Gabe des entzündungshemmenden Kortisons, die in sehr vielen Fällen wirksam ist. Eine Kortison-Dauertherapie in der stabilen Phase wird nicht empfohlen, daher halten sich auch die gefürchteten Nebenwirkungen in Grenzen. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl neuer Medikamente entwickelt, die unter Langzeitanwendung die Häufigkeit der Schübe senken können und teilweise auch das Fortschreiten der Behinderungen bremsen. |
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