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Krankheitsbild
Wichtige Funktionen des Körpers sind als Folge mangelhafter Drüsentätigkeit eingeschränkt. Enzyme, die von der Bauchspeicheldrüse normalerweise ständig für die Verdauung produziert werden, spalten Fette und Eiweiße. Erst durch sie wird eine Verwertung dieser zwei wesentlichen Nährstoffe möglich. Bei Mukovsizidose-Patienten herrscht ein Mangel an diesen Enzymen, da die Drüsen verstopft sind. Die Folge: Die Patienten haben großen Hunger, nehmen aber nicht zu – Fette und Eiweiße werden teilweise unverdaut wieder ausgeschieden. Husten, Keuchen und häufige Atemwegsinfektionen sind Kennzeichen dafür, dass auch die schleimbildenden Drüsen der Bronchien beteiligt sind. Sie produzieren ein zähflüssiges Sekret. Das verstopft die Atemwege und dient Bakterien als idealer Nährboden. Auch die Nasennebenhöhlen füllen sich immer wieder mit zähflüssigen Sekreten. Die Schweißdrüsen sondern eine Flüssigkeit ab, die eine überhöhte Salzkonzentration aufweist. Die Haut schmeckt nach Salz. Eine Bedrohung für Muskoviszidosekranke entsteht dann, wenn sie bei Hitze oder aber wegen Fieber übermäßig schwitzen. Dann verliert der Körper unter anderem Natrium und Chlor, Mineralstoffe, die der Körper aufgrund seiner Gendefekte nur in geringem Maße aufnehmen kann. |
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