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Krankheitsbild
Morbus Crohn ist eine chronische Entzündung des Dünndarms. Die Entzündung durchdringt alle Schichten der Darmwand. Morbus Crohn verläuft in Schüben, das heißt, Phasen mit "hoher Entzündungs- aktivität" und starken Beschwerden wechseln mit sogenannten "Ruhephasen" ab, in denen die Patienten weitgehend beschwerdefrei leben können. Die Beschwerden können in unterschiedlicher Stärke immer wieder aufflammen. Wodurch ein neuer Entzündungsschub ausgelöst wird, ist nicht bekannt.
Typische Symptome des Morbus Crohn sind häufige Bauchschmerzen (vor allem im rechten Unterbauch), breiige bis flüssige, manchmal schmerzhafte Durchfälle, Fieber, Blutarmut und verminderter Appetit. Bis zu 15 Stuhlabgänge am Tag sind möglich. Da der entzündete Darm in seiner natürlichen Funktion eingeschränkt ist, ist er oftmals nicht in der Lage, aus der Nahrung alle wichtigen Bestandteile aufzunehmen. Es können Mangelzustände, Unterernährung und starker Gewichtsverlust entstehen. Sind die Durchfälle mit Blut vermischt, kommt es bei längerer Krankheitsdauer zu einer Blutarmut. |
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