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Erkennung/Untersuchungen
Da die Beschwerden zu Beginn eines Morbus Crohn meist leicht und relativ uncharakteristisch sind, vergehen bis zur eindeutigen Diagnose der Erkrankung oftmals Monate oder Jahre. Die Schmerzen eines beginnenden Morbus Crohn können z.B. mit einer Blinddarmentzündung verwechselt werden.
Weil auch eine Darminfektion mit verschiedenen Krankheitserregern (z.B. Salmonellen) Symptome wie Durchfälle, Bauchschmerzen und Fieber verursachen kann, muss der Arzt zunächst eine mikrobiologische Untersuchung des Stuhls vornehmen.
Mit einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) des Bauchraumes und der Röntgenuntersuchung des Dünndarms wird der Zustand der Darmschlingen und von anderen Organen beurteilt.
Bei Verdacht auf Morbus Crohn wird der Arzt eine Darmspiegelung (Endoskopie) durchführen. Dabei sind Rötungen, kleine oberflächliche Schleimhautveränderungen (Aphten) oder auch ausgedehnte Geschwüre sichtbar. Die gesamte Darmwand ist verdickt, da die Entzündung zu Wassereinlagerungen führt. Während der Darmspiegelung werden kleine Gewebeproben aus der Darmwand entnommen und anschließend auf Entzündungszellen untersucht (Biopsie). Eine genaue Unterscheidung zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist oft nur mit dieser Untersuchung möglich. Wie schwer die Darmentzündung ist, kann der Arzt auch aus dem Blutbild ersehen. |
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