Durch schmerzhafte Entzündungen der Gelenke zwischen Wirbeln und Rippen sowie zwischen Kreuz- und Darmbein kommt es zu einer Verknöcherung der Gelenke und des Bandapparates und schließlich zu einer partiellen oder im Endstadium auch vollständigen Versteifung der gesamten Wirbelsäule einschließlich der Kreuz-Darmbein-Gelenke. Die Entwicklung der Erkrankung bis zum Endstadium dauert meist 15 bis 25 oder mehr Jahre.
Im späteren Stadium können die Schmerzen nachlassen und die Erkrankten nehmen die typische nach vorn gebeugte Haltung (Kyphose) an. Durch diese Haltung fällt es dem Patienten schwer, zu seinem Gegenüber Blickkontakt aufzunehmenzu halten. Der Körper reagiert auf die Schmerzen mit Ausweichbewegungen, die wiederum andere Gelenke – z. B. Hüft- und Fußgelenke – übermäßig belasten. Daraus resultieren drastische Einschränkungen der Beweglichkeit und eine allgemeine Verringerung der Belastbarkeit. Während der oft äußerst schmerzhaften Schübe ist der Erkrankte bei alltäglichen Handlungen erheblich bis vollständig behindert.