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Therapie

Der Arzt verschreibt bei einer akuten Otitis media  Antibiotika, wenn die Verursacher Bakterien sind. Sie dürfen sich nicht ausbreiten, sonst kann beispielsweise eine Hirnhautentzündung entstehen. Droht das Trommelfell zu reißen, durchstößt es der Arzt an einer bestimmten Stelle, wo es ohne Narben zuheilen kann. Ein Mittelohrerguss (Paukenhöhlenerguss) benötigt keine Antibiotika zur Behandlung. Vermutlich wird der Arzt aber abschwellende Nasentropfen und ein schleimlösendes Präparat zum Einnehmen verordnen, damit der in der Ohrtrompete angesammelte Schleim gelöst wird und abfließen kann. Große Bedeutung hat besonders bei langzeitig verstopfter Ohrtrompete das Tubentraining unter Anleitung eines erfahrenen HNO-Arztes, um ihre Durchgängigkeit wieder herzustellen. Außerdem stehen einige homöopatische Präparate zur Unterstützung der Behandlung Verfügung. Gegen die starken Ohrenschmerzen und das Fieber können Paracetamolsaft oder –zäpfchen gegeben werden. Eine Entzündung des äußeren Gehörgangs (Otitis externa) wird mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Medikamente  behandelt. Zur Unterstützung der Behandlung sollte der Patient auf einem dicken Kissen schlafen und den Kopf hochhalten, damit das Sekret leichter abfließen kann. Schmerzlindernd wirken "heiße Kammer" Info, Zwiebelwickel Info und Zwiebeltropfen Info. Kalte Wadenwickel helfen, das oft hohe Fieber zu senken. Bei plötzlichen Ohrenschmerzen zum Beispiel im Flugzeug hat sich meist die Ohrtrompete verschlossen: Hier helfen kleine Tricks wie Nase zuhalten und gegen den Widerstand ausatmen, Kaugummi kauen, Gähnen und viel Flüssigkeit in kleinen Schlucken trinken.

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