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Auswirkungen

Wird bei einer Mittelohrentzündung nichts unternommen, kann das Trommelfell zerreißen, die Flüssigkeit läuft dann aus dem Ohr.
Das Trommelfell wächst zwar wieder zusammen, es können aber Narben entstehen, die Hörstörungen verursachen. Neben der akuten Otitis media, oft durch Bakterien (Pneumokokken, Haemophilus influenzae) verursacht, ist der Mittelohrerguss (Paukenhöhlenerguss) abzugrenzen, der als Begleiterscheinung in fast 50 % aller Temwegserkrankungen im frühen Kindesalter infolge Virusinfektion entsteht. Nicht selten erkranken Kinder im Vorschulalter an häufig wiederkehrenden Mittelohrentzündungen (rezidivierende Otitis media). In solchen Fällen prüft der Arzt, ob das Kind Nasenpolypen (=Adenoide) hat, die entfernt werden müssen. Außerdem wird das Aufflammen der Mittelohrentzündung durch eine mehrmonatige Antibiotikaprophylaxe (z. B. mit Amoxicillin) verhindern.
Eine Mittelohrentzündung kann chronisch werden und im schlimmsten Fall zu einer einseitigen schweren Hörstörung führen – deshalb sollte man bei Ohrenschmerzen  immer einen Arzt zu Rate ziehen. Bei einem Hörsturz, der in aller Regel auf einer Durchblutungsstörung des Innenohres beruht, ist eine Arztkonsultation besonders dringend, denn es kommt hier auf jede Stunde an, damit keine Schäden bleiben! Vorsicht: Nasentropfen können eine Mittelohrentzündung verschleiern.

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