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Ursachen/Risikofaktoren
Ein quantitativer Mangel an Nahrung herrscht in Industrieländern sicher nicht häufig, aber eine qualitativeUnausgewogenheit ist nicht selten. Der Mangel an lebensnotwendigen Mineralstoffen und die damit einhergehende Unterversorgung des Körpers nimmt in unserer modernen Welt mit ihren unnatürlichen, meist chemisch veränderten Lebensmitteln wie Konserven, Fastfood, Zucker und Salz im Übermaß, künstlich "verfeinerten" Lebensmitteln, zu lang gekochten und gegrillten Speisen ständig zu. Außerdem haben die neuzeitlichen Methoden der Bodenbearbeitung (z. B. durchgehender Anbau, Kunstdüngernitrate und Schädlingsbekämpfungsstoffe) zu einer erheblichen Verringerung des Mineralstoffgehaltes der Böden und zu einer unzureichenden Nahrungsversorgung der Nutzpflanzen geführt. Hinzu kommt auch noch die Gefährdung des Organismus durch schädliche Umwelteinflüsse. Überdies nimmt der moderne Mensch, weniger aktiv und sehr um sein Gewicht besorgt, weniger Nahrung zu sich, als er eigentlich sollte. Obwohl die Energiezufuhr durch "leere" Kalorien (z.B. Zucker) gesichert ist, muss der Organismus effektiv mit z. B. weniger Mineralstoffen und Vitaminen auskommen. Schlankheitsdiäten haben immer eine verminderte Zufuhr von lebensnotwendigen Substanzen zur Folge. Ein Mangel an Vitaminen wie Vitamin B 12 oder Vitamin D, welche die Aufnahme bestimmter Mineralstoffe fördern, kann einen Mineralstoffmangel auslösen. |
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