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Makuladegeneration

Makuladegeneration

Jedes Bild, das sich das Gehirn von der Umgebung macht, spiegelt sich zunächst auf der Netzhaut (Retina). Hier saugen unzählige Sehzellen, die Stäbchen und Zapfen, das Licht und die Farben auf, welche in unterschiedlicher Stärke und Wellenlänge durch die Linse

hindurch in das Auge eintritt. Der Fokus des Sehens, also das Zentrum des Bildes, bildet sich auf dem sogenannten gelben Fleck ab, der auch Makula genannt wird. Hier sind Sehzellen angesiedelt, die für das Farbsehen sowie das scharfe Sehen zuständig sind – die Zapfen. Die Stäbchen hingegen, die ringsherum – also in der Peripherie – liegen, ermöglichen eine Orientierung im Raum und das Sehen bei Dämmerung oder in der Dunkelheit. Während sich bei der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa die Stäbchen zurückbilden, sind bei der Makuladegeneration (MD) die Zapfen betroffen. Etwa ein bis zwei Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer der vielen Formen dieser Degenerationskrankheit, deren Ursache teils ungeklärt und teils genetisch bedingt ist. Die häufigste Form ist die altersbedingte Makuladegeneration. Eine Therapie ist in der Regel nicht möglich, ein Fortschreiten kann allerdings in Einzelfällen – beispielsweise bei der feuchten altersbedingten MD – gebremst oder sogar gestoppt werden.

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