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Ursachen/Risikofaktoren

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Die Ursachen sind – je nachdem, um welche Verlaufsform es sich handelt – unterschiedlich. Ältere Menschen leiden entweder an der trockenen oder aber der feuchten Makuladegeneration. Etwa jeder zehnte Betroffene weist ein verändertes Gen auf – also eine Mutation auf dem sogenannten ABCR-Gen. Trifft das für die erste Form nicht zu, gibt es dafür bis heute keine Erklärung. Sinneszellen im Bereich der Makula sterben unaufhaltsam nach und nach ab. Die Ursache für die feuchte Form hingegen ist geklärt: Hier sprießen feine Gefäße aus der unter der Netzhaut liegenden

Aderhaut in die Makula ein, bedecken sie teilweise und geben dort Flüssigkeit ab. Die empfindlichen Sehzellen werden zunehmend geschädigt. Sind schon junge Menschen von einer Verschlechterung des zentralen Sehens betroffen, handelt es sich um die juvenile Makuladegeneration. So unterschiedlich die Verlaufsformen auch sind: Für fast alle wurden inzwischen die verursachenden Gene ausfindig gemacht – etwa für die dominante MD das Peripherin-Gen, für die Sorsby'sche Fundusdystrophie das TIMP-3-Gen. Auch die genetische Veränderung, die die dominant vererbte MD-Form Morbus Best bedingt, ist inzwischen gefunden worden. Sie verursacht folgende Symptome: Zysten bilden sich auf der Makula und hinterlassen dort Narben. Nach und nach sterben die Zapfen ab, das zentrale Sehen geht verloren. Es lässt sich allerdings nicht voraussehen, wie schnell die Erkrankung fortschreitet. So ist eine Stagnation der Erkrankung über mehrere Jahrzehnte hinweg denkbar – ein treffliches Beispiel dafür, wie unterschiedlich der Verlauf selbst einer speziellen Krankheitsform sein kann.

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