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Aktuelles

Wissenschaftler versuchen, weitere Wege in der Behandlung zu finden. Die Hoffnung junger Betroffener stützt sich besonders auf die Gentherapie. Bei jeder einzelnen Form der Makuladegeneration sollen eines Tages die verantwortlichen Gene gefunden sein. Diese können dann ausgewechselt oder gezielt behandelt werden. Sind die Fotorezeptoren auf der Netzhaut noch nicht beschädigt, ist eine erhaltende Therapie erstrebenswert. Dieses Ziel kann theoretisch mit dem Einsatz von speziellen Wachstumsfaktoren (neurotrophen Faktoren) erreicht werden. Im Tierversuch werden die entsprechenden Wirkstoffe per Spritze an den Wirkort gebracht. Für den Menschen muss ein anderer sanfterer Weg der Arzneimittelverabreichung gefunden werden. Der ist allerdings noch nicht in Sicht. Die Transplantation von unbeschädigten Netzhautzellen, die die Funktionen der degenerierten Zellen übernehmen, ist ebenfalls denkbar – theoretisch am sinnvollsten erscheinen Wissenschaftlern Embryonalzellen, die noch nicht ausdifferenziert sind. Dessen Einsatz in der Forschung ist hierzulande allerdings durch das Embryonenschutzgesetz ausgeschlossen. Die intelligente Sehprothese – bestehend aus einem Retina Encoder sowie einem eingepflanzten Retina Stimulator – könnte in einigen Jahren eine technische Lösung bieten. Eine Kamera nimmt dann Bilder von der Umgebung auf und sendet sie an Empfangspole auf einer künstlichen Netzhaut, die diese Information an den Sehnerv weitergeben – im Gehirn entsteht ein Bild. Für Patienten mit Makuladegeneration wäre diese Sehprothese als Ergänzung zum noch vorhandenen Orientierungssehen eine neue Chance.

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